Eröffnung der neugestalteten Boule-Anlage

Zenk

Das Boulodrom wurde als jetzt neugestaltete Sportanlage gefeiert und durch Josef Worrings, den Abteilungsleiter der Boule-Abteilung, eröffnet. Die Boule-Anlage hat nun 15 Plätze in Turniergröße, auf denen wieder Turniere stattfinden werden. Die Eröffnungsfeier fand am 15.05.22 bei strahlendem Sonnenschein statt, an der auch die Ehrengäste Dr. Torsten Spillmann, Sportdezernent und Kämmerer der Stadt Dormagen, Melanie Ming, Vereinsvorsitzende des SuS Gohr und Architekt Günther Bode teilnahmen. Auch etliche benachbarte und befreundete Boule-Spieler unter anderem aus Stürzelberg, Gerresheim und Benrath ließen sich die gute Stimmung nicht entgehen. Bei besten Wetterbedingungen hatten sowohl die Pinguine als auch die Gäste Freude am Spaßturnier und haben sich bei einem Imbiss stärken können.

Die Gründertruppe der Gohrer Pinguine bestand 2014 aus 8 Mitgliedern, aus denen nun 36 Mitglieder geworden sind. Aus dieser Pinguin-Truppe haben sich mittlerweile zwei Turniermannschaften gefunden, die in den letzten Jahren imponierende Turniererfolge erspielt haben und auch dieses Jahr hervorragend in die Ligasaison gestartet sind. Man kann bei den Pinguinen an Wettkämpfen teilnehmen oder auch nur zum Spaß spielen. Es gibt für alle Mitglieder Möglichkeiten nach ihren Wünschen und Bedürfnissen Boule zu spielen.

Der originelle Name „Gohrer Pinguine“ entstand schon in im Gründerjahr Die 8 Boule-Freunde spielten damals auf dem Gohrer Bolzplatz und hatten so viel Spaß, dass sie sich bereiterklärten, einen Teil des Platzes als Boule-Platz herzurrichten. Das geschah mit Schüppe und Schubkarre, planiert wurde mit den eigenen Füßen. Das sah nach laufenden Pinguinen aus – der Name „Gohrer Pinguine“ war geboren.

Inzwischen hat sich einiges verändert. Das verwitterte und in die Jahre gekommene Zelt als Wettkampfzentrale sollte gegen einen neuen befestigten und witterungsbeständigen Unterstand ausgewechselt werden. Notwendig war auch, dass Schiedsrichter und Spielkoordinatoren einen trockenen Platz geboten bekommen und die Boule-Spieler Unterstellmöglichkeiten bei allen Wetterlagen haben. Die Pinguine sind stolz darauf, dass sie den Löwenanteil für die neue Hütte mit Spenden aus den eigenen Reihen finanzieren konnten. Weitere Förderer sind auf einer Spendertafel an der Blockhütte verewigt. Ein Dank gilt auch der Stadt Dormagen, die die Pflasterarbeiten im Zelt und auch mittlerweile den Stromanschluss und die Beleuchtung kostenmäßig übernommen hat.

Ohne eigene Kraftanstrengung der Pinguine war die Umsetzung dieser Idee des Umbaus der Sportanlage natürlich nicht möglich. Da haben sich die gute Atmosphäre, der Zusammenhalt im Verein und das gute Gruppengefühl als positive Faktoren herausgestellt und das Projekt vorangetrieben.